Von unterwegs gekaut: Froschkonzert am Rodder Maar

Froschkonzert am Rodder Maar
Blick vom südlichen Ufer auf das Rodder Maar

In der Osteifel, im Landkreis Ahrweiler, liegt das Rodder Maar, ein Paradies für Wasserpflanzen und -tiere. Im Mai und Juni, wenn der Ginster blüht und die Wildblumenwiesen rund um das Flachgewässer in vollem Saft stehen, ist es besonders schön dort. Dann ist auch die Haupt-Fortpflanzungszeit der Frösche. Schon von Weitem können Besucher des Sees ein lautes Froschkonzert hören. Unglaublich. Wer genau hinhört, kann zwischen den verschiedenartigen Rufen das keckernde, lachende Rufen der männlichen Seefrösche (Rana ridibunda) ausmachen.

Das Froschkonzert zum Anhören:


 

Das Rodder Maar und die Geologie

Ob das Rodder Maar vulkanischen Ursprungs ist oder durch einen Meteoriteneinschlag entstand, darüber sind sich die Geologen noch nicht einig. Diese Erkenntnisse ergaben sich während der Renaturierung des Rodder Maares Ende der 1990er Jahre. Mittels Bohrungen untersuchten Forscher der Uni Bonn und des Geo-Forschungszentrums Potsdam damals die Geologie der Rodder Maar-Senke.

Wer mehr über das Rodder Maar erfahren möchte, kann sich den 50-minütigen Film „Das Rodder Maar“ des Schalkenbacher Amateurfilmers Jakob Breidenbach anschauen. Zwei Jahre lang beobachtete Breidenbach das Rodder Maar. Die DVD gibt es kostenpflichtig bei der Touristeninformation Brohltal.


 

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