Das Leben auf einem Quadratmeter Wald

Wald von unten
Foto: © Heike Stommel, Bonn

Ich bin gerne im Wald. Es ist nicht immer ruhig, aber jedes Mal wieder neu und anders. Je nach Tages- oder Jahreszeit summt es hier und klopft es dort, oder es knistert und raschelt von irgendwoher. Spannend ist es allemal, vor allem, weil es so unendlich viel zu entdecken gibt.

Wie viel es allein auf nur einem Quadratmeter Wald zu entdecken gibt, beschreibt der amerikanische Biologe David G. Haskell in seinem Buch „Das verborgene Leben des Waldes – Ein Jahr Naturbeobachtung“. Die tolle Beschreibung und Zusammenfassung des Buches im Blog „elementareslesen.de“ erfreut das „Kaugeräusche“-Herz natürlich ganz besonders, da es in dem Link zum Buch auch vom Autor persönlich gelesene Auszüge gibt.

Waldspinne im Netz
Foto: © Heike Stommel, Bonn

Ganz so lange wie David Haskell habe ich nicht im Wald gesessen und die Spinne beobachtet. Aber fasziniert bin ich trotzdem nach wie vor von diesen Tieren, vor allem von den Webspinnen mit ihren Netzen. Laut Wikipedia ist Spinnenseide – bezogen auf ihr Gewicht – viermal so belastbar wie Stahl und kann um das Dreifache ihrer Länge gedehnt werden, ohne zu reißen.

Die Welt der Wunder liegt im Kleinen.

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